Ich hatte an einer tollen Leserunde teilgenommen.
Das Thema war das Buch von Sami Eriksson "Die Gesichter des Mithras". Ein sehr spannendes Thema übrigens. Was mich noch sicherlich länger beschäftigen wird.
Nun aber zum Buch.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. In der Antike steht die Beziehung zwischen Livia und Lucius. Beginnend im Jahr 190 n. Chr. . Livia kommt aus einer wohlhabenden Familie und Lucius ist ein Sklave. Ihrer Liebe entsteht ein Kind mit einem Makel.
In der zweiten Zeitebene steht die ambitionierte Archäologin Nora. Sie ist im Jahr 2018 im Gebiet von Bosnien und Herzegowina bei Ausgrabungen tätig. Dort passiert ein Unfall. Unter ihr bricht der Boden zusammen und sie befindet sich in einer Höhle die viele mysteriöse Artefakte beinhaltet.
Mir gefiel das Buch ausgesprochen gut und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Es entstehen immer wieder Fragen und diese lassen einem über vieles spekulieren. Ich mochte die Charaktere von Livia, Lucius und Nora sehr. Auch wenn einige, in der Leserunde Nora egoistisch empfunden haben. Ich sah sie als emanzipierte junge Frau.
Ich kann euch das Buch sehr empfehlen und ich sehe es als Geheimtipp für das Jahr 2025.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️👍🏻
Klappentext:
Rom im Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erweckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet.






