Ich habe gerade Codename Herzstoß beendet.
Ich bin etwas zweigeteilt. Die erste Hälfte des Buches war mir einfach zu vollgepackt an politischen Persönlichkeiten. Und irgendwie hatte ich mich etwas daran gestoßen, dass ein Ermittler aus Bayern in Rheinland-Pfalz tätig ist. Dadurch ist mir die eigentliche Story etwas zu kurz gekommen.
Aber in der zweiten Hälfte war der Storyaufbau viel besser und es hat sich flüssig gelesen. Was mir sehr gut gefallen hat. Und ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung in der Form der zweiten Hälfte geben würde.
Ich vergebe deshalb ⭐️⭐️⭐️+½
Klappentext:
Ein Unglück, das die Welt erschütterte. Eine Wahrheit, die niemand kennen soll. Codename Herzstoß führt tief in die Schattenarchitektur des Kalten Krieges. Während die Öffentlichkeit noch über die Ursachen des Flugtagunglücks von Ramstein rätselt, stößt Kriminalkommissar Max, ein Ermittler mit kompromissloser Haltung und einem feinen Gespür für Ungereimtheiten, auf Hinweise, die niemand sehen darf. Gemeinsam mit Theresa, deren Vergangenheit gefährlicher ist, als Max ahnt, folgt er einer Spur aus Lügen, verdeckten Operationen und verschwundenen Zeugen. Schnell wird klar: Hinter dem offiziellen Narrativ verbirgt sich ein perfides Zusammenspiel westlicher und östlicher Geheimdienste - und eine Operation der NATO, die niemals ans Licht kommen sollte. Je tiefer die beiden graben, desto mehr geraten sie ins Fadenkreuz einer Macht, die bereit ist, alles zu tun, um alte Fehler zu vertuschen. Namen aus der politischen Geschichte tauchen auf, Verbindungen, die unmöglich scheinen - und doch beängstigend plausibel sind. Ein Thriller, der Fakten und Fiktion auf schockierende Weise miteinander verwebt - temporeich, dicht recherchiert und mit einer Verschwörung, die selbst Jahrzehnte später nachwirkt.



