Ich möchte euch ein Buch vorstellen, welches über Flucht Flüchtlinge, verlorene Heimat und Vergangenheitsbewältigung geht.
Es ist ein Buch von Christiane Hoffmann. Sie ist einen großen Teil der Fluchtroute ihres Vater, zu Fuß nachgegangen. Ganz allein! Ziemlich bemerkenswert.
"Alles was wir nicht erinnern" heißt es. Wobei auch oft die Frage aufkommt, möchte man dies auch? Dieses Buch hat mich bewegt und kratzt auch mal an der Oberfläche des Unangenehmen.
Meine Oma, Jahrgang 1921, sagte immer: "Vergesse nie die Heimat, wo deine Wiege stand, du findest in der Ferne, kein zweites Heimatland." Ich persönlich finde diesen Vers, treffend. Denn viele Vertriebenen, haben Zeit Ihres Lebens versucht, die Wurzeln ihrer Familiengeschichte zu ergründen und das Geschehene zu verarbeiten. Es wurde viel vergessen, verschwiegen und verdrängt.
Ein Buch was zum Nachdenken anregt.

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