Im Oktober war ich in Leipzig zu einer Lesung von Trude Teige. Eine unglaublich interessante Persönlichkeit ist diese Autorin.
Das Buch ist der dritte Teil der "Großmutter-Reihe" und diesmal geht es um Birgit. Die in einem Krankenhaus in Bodø als Krankenschwester arbeitet. Auch dort, ganz fern von daheim, hinterlässt der Krieg Spuren.
Die Suche nach Menschlichkeit und Wärme nimmt eine andere Gestalt an als erwartet.
Trude Teige gelingt es mit Feingefühl und Präzision, die Geschichte der Frauen in Norwegen, zur Zeit des Nationalsozialismus und des Kalten Krieges deutlich zu machen. Die Story basiert auf wahren Ereignissen.
Diesem Roman kann man als äußerst lesenswert bezeichnen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Klappentext:
2024: Juni Bjerke erhält einen Anruf. Erst jetzt erfährt sie vom Schicksal der geliebten Freundinnen ihrer Großmutter Tekla.
1944: Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadja, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadja einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen die nur mit dem "Deutschmädchen" Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.


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