Sonntag, 26. April 2026

Klaras Bestimmung von Thalmeyer, Sabine


 

Diesmal möchte ich euch ein Rezensionsexemplar vom Verlagshaus Schlosser vorstellen und rezensieren. 

Es ist die Geschichte von Klara Müller (fiktive Person), die aus einer Glasbläserfamilie entstammt. Wir befinden uns in Lauscha, einer kleinen Stadt in Thüringen, nahe des Rennsteigs. Die Story beginnt 1904 und sie bringt dem Leser ein hartes und beschwerliches Leben sehr nahe. Sabine Thalmeyer schreibt aus der Sicht von Klara und ist äußerst gut recherchiert. Denn zu dieser Zeit wurde in Lauscha nicht nur Glasperlen und Augenprothetik hergestellt, sondern sehr filigraner Christbaumschmuck. Die Industrialisierung hat in dieser abgelegenen und kleinen Stadt noch nicht Einzug gehalten. 

Mich hat dieses Buch direkt abgeholt und begeistert. 

Deshalb vergebe ich ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ und eine klare Leseempfehlung. 


Klappentext:

Lauscha im südlichen Thüringer Wald um 1905. Die Christbaumschmuckherstellerin Klara Müller lebt in einem Milieu bitterster Armut, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt, denn gegen das ausbeuterische Verlegersystem der Sonneberger Großkaufleute haben die heimischen Glasbläser keine Chance. Eines Tages erfährt Klaras Leben einen plötzlichen Wandel: Eine bisher unbekannte Blutsverwandte aus der gehobenen Gesellschaftsschicht stellt das Dasein der Lauschaerin vollkommen auf den Kopf und gibt Klaras Bestimmung eine neue Bedeutung. Wird Klara die Rolle, die ihr das Schicksal zugewiesen hat, annehmen, um die langen Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen – ja sogar für ihren Lebenstraum mutig neue Wege zu gehen?

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